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"<< Background >>Das Projekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für den Verlust der biologischen Vielfalt zu schärfen und den Schutz bestehender Traditionssorten und der darin liegenden pflanzengenetischen Ressourcen zu erhalten und züchterischnachhaltig weiterzuentwickeln. Ziel ist es eine Züchtungspartnerschaft innerhalb europäischer Initiativen aufzubauen. Dazu tauschten wir uns mit Initiativen in Portugal aus, wo die Herausforderungen Klimaanpassung und Trockenresistenz gerade schon am drängendsten sind. << Objectives >>Das Hauptziel war es das Wissen der Initiativen gegenseitig auszutauschen. Das Oberziel des Projektes war es, das Bewusstsein für den Verlust der biologischen Vielfalt zu schärfen und den Schutz bestehender Traditionssorten und den darin bestehenden pflanzengenetischen Ressourcen zu erhalten. Eine Züchtungspartnerschaft sollte aufgebaut werden. Es sollte voneinander bzgl. Methoden und Vorgehensweisen gelernt werden. Das Projekt stellte eine Bestandsaufnahme dar: Was passiert bisher hinsichtlich Züchtung und Umgang mit Klimarelevanten Herausforderungen? Wir haben innerhalb des Projektes eine ganze Reihe von interessanten Akteur:innen aus dem gleichen Gebiet kennengelernt. Wir konnten mehr über bestimmte Sorten lernen, welche Sorten in einer trockenen Umgebung gut funktionieren und welche nicht funktionieren. Außerdem konnten wir feststellen, dass es fast keine Lobby für Saatgut in Portugal gibt und deswegen Entscheidungen und Diskurse auf EU Ebene an den Initiativen vorbeigehen. In der Bevölkerung gibt es ein Bewusstsein für Selbstversorgung und eine Art Nostalgie bzgl. alten Sorten. Der Grad der Vernetzung ist eher gering. Es gibt viele europäische Akteure, z.B. Deutsche, Niederländer, die in Portugal Landwirtschaft versuchen.<< Implementation >>Das Projekt lässt sich in 3 Stufen gliedern:1.aktiver Austausch online sowie an spezifischen und geeigneten Standorten in Portugal für 11 Tage, um die einzigartigenund lokalen Techniken der Saatgutgewinnung und Züchtung zu erkunden.2. Interne Workshops an weiteren Terminen mit eingeladenen Expert:innen (die von jeder Partnerorganisationvorgeschlagen werden) und professionell moderierter Zeit, um das Fachgebiet des jeweils anderen zu erkunden.3. Fachbericht über die Erkenntnisse der Recherche und des Austauschs. Damit kann das generierte Wissen einer breitenÖffentlichkeit zugänglich gemacht werden und von anderen Standorten mit ähnlichen Umweltbedingungen angewandtwerden.<< Results >>Ein Resultat ist der Fachbericht über die Exkursion und die Inhalte der einzelnen Stationen. Darin haben wir ausgewählte Initiativen und Akteure dargestellt. Wir haben Partnerschaften gestartet und ein vertrauen aufgebaut. Wir konnten viel lernen, welche alten Sorten in dem trockenen Portugal funktionieren, welche im Versuch gescheitert sind. Es war überraschend, wie gering die Kenntnis zur Europäischer Rechtslage ist. Der Grad des Aktivismus ist sehr hoch, doch der Grad der Vernetzung eher gering. Es gibt lediglich einen ""größeren"" Saatguthersteller (Sementes Vivas) im Vergleich zu anderen europäischen Ländern."
