"<< Background >>Die berufsbildenden Gymnasien wurden mit der aktuellen Förderperiode der beruflichen Bildung zugeordnet. Im Freistaat Sachsen bereiten die beruflichen Gymnasien auf die Hochschulreife vor. Dies bedeutet in der Praxis, dass die formal Auszubildende genannten Jugendlichen tatsächlich Schülerinnen und Schüler sind. Die beruflichen Inhalte zur gewählten Fachrichtung werden theoretisch vermittelt. Für die Praxisorientierung sind lediglich 2 Wochen Betriebspraktikum in drei Schuljahren vorgesehen. Die Situation in Italien weist einige Ähnlichkeiten auf. Die technischen und beruflichen Oberschulen führen auch zur Hochschulreife, der Lernstoff wird aber fast ausschließlich theoretisch vermittelt. Je nach Schulzweig wird ein Betriebspraktikum absolviert, das bis zu 210 Stunden umfassen kann.Dieses Projekt hat eine neue Methodik für ein Auslandspraktikum entwickelt, das den Schüler*innen die Möglichkeit zu einem ergänzenden Auslandspraktikum ermöglicht. Diese Neuentwicklung ist notwendig, da die beruflichen Gymnasien aufgrund von Lehrermangel und Unterrichtsausfall lediglich für den Minimalzeitraum von 2 Wochen freistellen. Betriebe im Ausland sind jedoch nicht bereit, für einen so kurzen Zeitraum einen Praktikumsplatz zur Verfügung zu st<< Objectives >>Mit dem Projekt sollte eine neue Methodik für ein Auslandspraktikum entwickelt werden, das es Schüler*innen aus beruflichen Gymnasien in Deutschland und Italien ermöglicht ein zusätzliches Auslandspraktikum zu absolvieren. Die im Lehrplan verankerten Zeiträume für ein nationales Betriebspraktikum sind zeitlich sehr begrenzt und ermöglichen nur einen kurzen Einblick in die Berufspraxis. Daher sollte eine neue Methodik entwickelt werden sowie beispielhafte Modelle. Ergänzt werden sollte die methodischen Elemente noch um eine Informationsbroschüre zur Methodik zur Information für Lehrende und Lernende. Über die Definition und Diskussion von SWOT Analysen zu verschiedenen Möglichkeiten der Praxiserfahrung in der Berufsbildung sollte die möglichst ideale Form der neuen Methodik entwickelt werden.Ziel war es, den beruflichen Gymnasien im Freistaat Sachsen sowie darüber hinaus die Möglichkeit eines ergänzenden Auslandspraktikums zu bieten, um den Schüler*innen zusätzlichen Möglichkeiten zur Aneignung von Wissen und Erfahrungen über ein Auslandspraktikum zu ermöglichen.<< Implementation >>Die Umsetzung des Projektes erfolgte zwischen den Partnern überwiegend durch Nutzung der digitalen Möglichkeiten (Mailverkehr und Videokonferenzen). Die physischen Arbeitstreffen konnten auf zwei Termine begrenzt werden, um auch Umweltaspekte in der Projektumsetzung zu berücksichtigen. Beide Treffen fanden in Italien statt, da der dortige Partner aus gesundheitlichen Gründen keine Möglichkeit hatte, längere Reisen anzutreten.ursprünglich geplant waren als Aktivität:- SWOT Analysen, um die bestmögliche Methodik zu finden;- Entwicklung von modellhaften Praktikumsabläufen- Informationsbroschüre zur der Hand der Lehrenden und Lernenden zur Information über die entwickelte MethodikIm Verlauf des Projektes wurde den Partnern deutlich, das weitere Dokumente für eine umfassende Information von beruflichen Gymnasien benötigt werden. Daher wurden diese ebenfalls im Rahmen des Projektes entwickelt:Checkliste für Schulen, die bisher noch keine Berührung mit ERASMUS+ hatten;FAQ für einen AuslandsaufenthaltMethodensammlungCheckliste zur UmsetzungDer italienische Partner hat alle Materialien in Form einer Handreichung in Italienisch übersetzt, um einen hohen Grad an Verbreitungsaktivitäten zu erreichen.Somit wurden umfangreiche, aber << Results >>Die konkreten Ergebnisse des Projektes sind:- Broschüre zur Lernwerkstatt, die primär durch den italienischen Partner zur Bewerbung des Angebotes genutzt wird;- Checkliste für Schulen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit ERASMUS+ hatten, um diese detailliert zu informieren, wie das Programm genutzt werden kann;- FAQ für einen Auslandsaufenthalt für die Hand der Lehrenden um sich und die Lernenden auf einen Auslandsaufenthalt vorzubereiten;- Lernwerkstatt ""Inklusion in der frühkindlichen Bildung"" als konkretes Angebot des italienischen Partners- Lernwerkstatt ""Mode in Italien"" als konkretes Angebot des italienischen Partners- Methodensammlung, die auf das entwickelte Modell der Lernwerkstatt zugeschnitten sind;- Checkliste für die Phase der Umsetzung von Auslandspraktika für die Hand der Lehrenden bzw. Begleitpersonen der Schülerinnen und Schüler beim Auslandspraktikum.- #Version in italienisch der Materialien als HandreichungDas es einen entsprechenden Bedarf an dieser entwickelten Methodik gibt, der über den Freistaat Sachsen hinaus geht, haben die Erfolge beim italienischen Partner gezeigt. Noch während der Projektlaufzeit konnten bereits 6 Lernwerkstätten praktisch umgesetzt werden."
