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<< Background >>Die Motivation für die Beantragung und Durchführung dieses Projektes haben wir im demografischen Wandel gesehen, der bereits jetzt in den meisten Ländern deutlich spürbar ist und in den nächsten Jahren mit dem Ausscheiden der „Boomer“-Generation aus dem Arbeitsleben zu einer rasanten Reduzierung der verfügbaren Fach- und Arbeitskräfte führen wird. Es war unsere Absicht, geeignete praxisorientierte Lernmaterialien und unterstützende Leitlinien zu entwickeln, die sowohl KMU als auch deren älteren Beschäftigten bei der notwendigen Anpassung an die veränderte Situation Unterstützung bieten können.Dabei haben wir durch unsere vorbereitenden Recherchen und Gespräche festgestellt, dass gerade KMU die notwendigen Ressourcen (Zeit und Geld) fehlen, um konkrete Anpassungsbedarfe identifizieren zu können und anschließend Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen Älterer zu implementieren. Auf Seiten älterer Beschäftigter wiederum war die Angst vor neuen digitalen Tools ein häufig genannter Grund gegen eine ansonsten durchaus vorstellbare längere Beschäftigung. << Objectives >>Wir wollten mit unserem Projekt das Verständnis sowohl in Unternehmen als auch bei Beschäftigten für die Möglichkeit einer längeren Lebensarbeitszeit wecken und vertiefen. Gleichzeitig war es unser Ziel, Verantwortliche in den Unternehmen bei der Förderung älterer Beschäftigter zu unterstützen. Dazu wollten wir ihnen praxisnahe und einfach umsetzbare Werkzeuge an die Hand geben, die sowohl die Anpassung von Arbeitsplätzen und Jobprofilen als auch die Förderung generationenübergreifender Zusammenarbeit in altersdiversen Teams zum Inhalt haben. Die mit nur vergleichsweise geringen personellen und zeitlichen Ressourcen ausgestatteten KMU sollten so in die Lage versetzt werden, auch für ältere Beschäftigte attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen und zu erhalten.Für die Zielgruppe der älteren Beschäftigten war es unser Ziel, ihnen die Angst vor neuen, unbekannten digitalen Tools zu nehmen und eine offene und neugierige Grundhaltung zu befördern.<< Implementation >>Wir haben zunächst die notwendigen administrativen und organisatorischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Projektdurchführung geschaffen. Unsere Projektergebnisse richten sich sowohl an KMU und deren Führungskräfte (PR 1 bis 3) als auch an ältere Arbeitnehmer (PR 4 und 5). Im ersten Projektabschnitt wurde in den Partnerländern zunächst eine Analyse zum aktuellen Stand des Altersmanagements erstellt, die anschließend zu einem state-of-the-art-Bericht zusammengefasst wurde. Dieser Bericht bildete die Grundlage für die Erarbeitung der Sammlung von guten Praktiken aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen. Die Projektpartner haben danach eine Anpassungsrichtlinie für Unternehmen erarbeitet, die in 6 Modulen Unterstützung bei den dafür wichtigsten Themen bietet. Weiterhin haben wir kurze Lernvideos sowie Textmaterialien entwickelt, die älteren Arbeitnehmern die häufig vorhandene Scheu, neue digitale Tools zu verwenden, nehmen soll. Abschließend wurden alle erarbeiteten Materialien auf einer digitalen Plattform zusammengefasst und mit zwei Selbsteinschätzungstools (für Manager und Arbeitnehmer) abgerundet. Projekttreffen sowie umfangreiche Verbreitungsaktivitäten gehörten selbstverständlich mit zu den Projektaktivitäten.<< Results >>Unser Projekt hat alle geplanten konkreten Ergebnisse erzielt. Insgesamt wurden fünf in der Praxis nutzbare Projektergebnisse entwickelt: unser erstes Resultat war der Bericht zum Stand der Dinge in Bezug auf das Altersmanagement in den beteiligten Ländern. Das zweite Projektergebnis bildet unsere Sammlung guter Praktiken aus Unternehmen verschiedener Größe und Branche. Weiterhin haben wir eine Anpassungsrichtlinie für Unternehmen entwickelt, die in fünf Modulen die wichtigsten Handlungsfelder zur Anpassung an alternde Belegschaften abbildet und Anregungen für konkrete Maßnahmen bietet. Unser viertes Projektergebnis besteht aus 12 kurzen Lernvideos, die verbreitete Tools und Plattformen für verschiedene Einsatzbereiche – sowohl beruflich als auch privat – vorstellen. In unserem fünften Projektergebnis haben wir diese Tools dann noch einmal mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung versehen, die den Einstieg vereinfacht. Schließlich bündelt unser sechstes und letztes Projektergebnis – die digitale Lernplattform – alle bereits genannten Projektergebnisse und rundet diese mit zwei Selbsteinschätzungstools ab.
