"<< Background >>Mit unserem Bildungsprojekt Death Education (DED )wollten wir helfen, Menschen in der europ Gemeinschaft zu einem bewussten Umgang mit der eigenen Endlichkeit ermutigen. Sterben ist das Zukunftsthema einer alternden Gesellschaft. Sich mit der eigenen Vergänglichkeit, mit dem Sterben und der Trauer geliebter Menschen auseinanderzusetzen, gehört zu den großen Aufgaben jedes Menschenlebens. Der Tod ist ein Lebensereignis, an dem niemand vorbeigeht, und die Angst davor ist ein universelles menschliches Gefühl. In unserer Gesellschaft ist es jedoch ein Tabuthema, auf das auch Religionen nicht ausreichend vorbereitet sind. Viele Menschen sind emotional überfordert, weil sie auch mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden. Das macht ohnmächtig und fordert Trost. Wie ist es möglich, über etwas zu sprechen, dass besetzt ist, mit Angst, Unsicherheit, Schmerz und Verlust?Wir haben nach Räumen überlegt, in denen wir Fragen nach Ritualen, Traditionen& Erfahrungen stellen wollten, denn der Umgang und die Erfahrung zum Thema Tod sind unterschiedlich. Ein transnationales Lernen im fachlichen Austausch, auf der Suche nach einem heilsamen Umgang mit der eigenen Sterblichkeit und der damit verbundenen Trauer erschien uns lebensnotwendig.<< Objectives >>Mit der Umsetzung unseres Projektes ""DEATH EDUCATION"" wollten wir Erwachsene in der Europäischen Gesellschaft für einem bewussten Umgang mit der eigenen Endlichkeit sensibilisieren und aufklären. Wir möchten Erwachsene ermutigen und einladen dem Sterben behutsam-und achtsam das Tabu zu nehmen und es fürs eigene Leben anzunehmen, so dass die Akzeptanz dafür wächst und irgendwann auch die Normalität.Wenn dieses kleine Partnerschaft der Leitaktion 2 durch die unterschiedlichen Zugangsweisen ( lesen, Hören, Sehen, Mitmachen) dazu einen winzigen Beitrag leistet, hat sie ihren Sinn erfüllt. Dabei haben wir Räume geschaffen, in denen wir Fragen stellen konnten zu Ritualen, Traditionen und Erfahrungen. Besonders zu Kriegszeiten in der Ukraine und aktuell im Gaza-Streifen wächst die gesellschaftliche Anteilnahme der Notleidenden und damit ist die eigene innere Auseinandersetzung dringlicher denn je.<< Implementation >>*Management und Verbreitung*Teilnehmen an einer Vorlesung zum Masterstudiengang Perimortale Wissenschaften: Sterben, Tod und Trauerinterdisziplinär M.A. an der Universität in Regensburg* 2 Partnermeetings; 1LTTA*Entwicklung eines mehrsprachigen (in 5 Sprachen) Handbuches mit Beispielen guter Praxis*Besuch und Organisation von Death Cafés in Griechenland und Bulgarien mit einem Austausch vor Ort*Erstellung einer Webseite* interaktive Ausstellung: ""Gesprächsende""*Durchführen einer Social-Media-Kampagne<< Results >>DED“ hat ein ergänzendes Angebot geschaffen, dass auf andere europäischen Länder adaptierbar ist und sichert ein lebenslanges Lernen in Europa sichert. Folgende Ergebnisse haben wir erreicht:Ergebnis1: mehrsprachige Website (in 5 Sprachen)Ergebnis 2: Handbuch mit unterschiedlichen Zugangsweisen aus Beispielen guter Praxis.Ergebnis 3: Interaktive Kunstausstellung ""Gesprächsende"" in Form einer digitalen Pinnwand, auf der Menschen persönlich auf Fragen antworten konnten.Ergebnis 4: 25 Podcast zu länderspezifischen Erfahrungen zum Thema Tod und SterbenMit Stolz können wir berichten, dass wir ein zusätzliches Ergebnis produziert haben. Wir haben auf Grund der Emotionalität , die das Thema Sterben hat, 25 Podcast zu länderspezifischen Erfahrungen zum Thema Tod und Trauer produziert, in denen Erwachsene aus allen Partnerländern persönliche Geschichten geteilt haben und jede einzelne berührt. Gerne können Sie einmal reinhören.https://deatheducation.eu/de/interview-mit-arnhild-und-ferah/Wir haben uns im Prozess gegen eine Bibliothek entschieden, weil persönliche Geschichten mehr ins Herz gehen als Buchempfehlungen."
