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<< Background >>Im Kontext der Klimakrise, damit zusammenhängender globaler Ungerechtigkeit und Gefühlen von Alternativ- und Hoffnungslosigkeit, wollten wir mit unserem Projekt Menschen in Deutschland und Österreich stärken, ihre Perspektiven auf die Klimakrise zu weiten, Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen und selbst zu entwickeln, um sich für Klimagerechtigkeit einzusetzen sowie sich untereinander dazu zu vernetzen. Dabei haben Utopien eine bedeutende Rolle eingenommen, da sie Raum für Hoffnung und Mut geben. Durch die internationale Zusammenarbeit wollten wir unser europäisches Netzwerk und die Partnerschaft zwischen unseren Vereinen stärken. Im Laufe des Projekts konnten wir uns gegenseitig mit unseren Erfahrungen, Methoden und unterschiedliche Zugänge zu Themen rund um die Klimakrise und Umgangsweisen damit bereichern. Die Rolle von Macht im Zusammenhang von Klimakrise und globalen Ungerechtigkeiten hat besondere Berücksichtigung gefunden. In Kombination mit einem vielfältigen Einsatz verschiedener Bildungsmethoden und der Mitarbeit externer Referent*innen, konnten wir einen Beitrag zu einer höheren Verfügbarkeit hochwertiger Bildungsangebote in Deutschland und Österreich machen.<< Objectives >>Durch das Projekt wurden Menschen angeregt, zukunftsorientiert und mit bestärkten Handlungsmöglichkeiten vielfältige Perspektiven auf diese Krisen zu bekommen. Durch Reflexion, Austausch und Vernetzung, sowie multidisziplinäre Methoden und Herangehensweisen wurden bei den Teilnehmenden (TN) Visionen für nachhaltige solidarische Lebensweisen und zivilgesellschaftlichen Handlungsmöglichkeiten bestärkt. Vorgenommene und erreichte Ziele waren:Z1) Eine nachhaltigen, langfristige Partnerschaft zwischen dem Konzeptwerk Neue Ökonomie und Radix und erfolgreicher Austausch von Zugängen, Haltungen, Erfahrungen und Methoden.Z2) Die Debatten um sozial-ökologischen Wandel und Schritte zu einer solidarischen Gesellschaft in Deutschland und Österreich wurden weiterentwickelt und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.Z3) Die adressierten Zielgruppen (ZG) wurden mit Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten ausgestattet, um sich für eine solidarische Gesellschaft einzusetzen.Z4) Durch Veröffentlichung und Verbreitung von Bildungsmaterialien zur freien Nutzung wurden Hürden für Multiplikator*innen in der Bildungsarbeit abgebaut.Z5) Durch die durchgeführten Maßnahmen wurden Austausch und Netzwerke auf mehreren Ebenen gestärkt.<< Implementation >>A1: DARE to collaborate - ProjekttreffenAm 8. und 9. November 2022 lernten wir uns persönlich und als Organisationen in Wien kennen. Wir haben das Projekt unter Berücksichtigung unserer Skills und Wünsche ausgearbeitet und Zuständigkeiten, Kommunikations- und Organisationsweise und die nächsten Schritte festgelegt.A2: DARE to reflect and act – Wochenendseminare10.-12. März 2023 in Wien und 17.-19. März 2023 in LeipzigAn zwei Wochenenden haben wir uns u. A. mit den Themen Klimagerechtigkeit, kollektive Resilienz, Demokratie, Kapitalismus und Utopien beschäftigt.A3: DARE to dream - Lese-, Schreib- und AustauschkreiseZwischen April und Juli hatten wir jeweils 6-7 Treffen in Wien und Leipzig, um uns intensiver mit Zukunftsvorstellungen auseinanderzusetzen.A4: DARE to engage - ZukunftstageAm 1.-3. September 2023 fand in Leipzig das Abschlussseminar statt, bei dem der Fokus auf Handlungsmöglichkeiten und Strategien für eine nachhaltige und inklusive Welt lag.A5: DARE to share - Veröffentlichung und Verbreitung der ErgebnisseWährend des Projekts haben wir neue Bildungsmethoden entwickelt und haben neue Erfahrungen gesammelt. Diese sind nun für mehr Menschen zugänglich.<< Results >>Im Rahmen von A5 wurden Bildungsmaterialien auf Deutsch und Englisch zur freien Nutzung erstellt und veröffentlicht. Multiplikator*innen sowie die engagierte Zivilgesellschaft können nun frei damit arbeiten. Außerdem wurde eine Handreichung mit den Erfahrungen der Partnerorganisationen in einem Interview-Format erstellt und veröffentlicht, um Interessierten das Projekt, unsere Reflexionen und damit auch die Möglichkeiten von Erasmus+ Förderungen nahe zu bringen. Darüber hinaus lernten sich die TN über den Zeitraum des Projekts im Rahmen der Aktivitäten 2-4 und teilweise darüber hinaus kennen und stärken ihre Zusammenarbeit zu Klimafragen. Die TN Haben Handlungsmöglichkeiten im Kontext des sozial-ökologischen Wandels entwickelt und konnten sich aktiv mit in die Ausgestaltung des Projekts einbringen, vor Allem in Aktivität A3. Auch die Partnerorganisationen lernten sich untereinander kennen, stärkten ihre Allianz und die anderer Akteure durch gegenseitige Weitervernetzung.
